— don’t give me what i want

ich habe keine ahnung, was wir tun.
wir haben keine ahnung, was wir tun.
niemand hat eine ahnung, was er tut.
wir tun alle irgendetwas.
wir tun nur alle irgendetwas.

es ist schief.

meine betreuerin betet mir seit unserer zusammenarbeit das
mantra „kleinstmöglicher aufwand für das größtmögliche ergebnis“ vor.
ich setze das wie folgt um: ich tue GAR nichts und komme
damit immer irgendwie durch. so kommt es mir vor, oft.
wenn ich dann mal versuche ehrlich zu sein, merke ich:
ich habe viel mehr gelernt, als ich zugeben möchte.

m. ist letztens von mir weggesprungen. plötzlich.
ohne tschüss, ohne nix. es war in dem moment tragisch. ich war
angeschlagen, weil ich darauf eine 3-stündige prüfung hatte.
von außen betrachtet ist es aber irgendwie irre witzig.
zumindest fand es diese geliebte gesellschaft irre witzig.
ee hh incognito

niemand möchte meine halbe hausarbeit für 70 euro fertigschreiben.
und auch keine ganze für 100 euro.

ja, ich würde das wirklich tun 😀
keine lust mehr!

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von lichtbärten

dein zimmer ist besser als die meisten  ist die süßeste Sache, die mir in letzter Zeit gesagt wurde.
Dann wollte ich, dass j.p.mir das auf der Stelle an die wand schreibt, aber der Stift machte nur bis “dein zimm“mit 😀

am Freitag treffe ich mich nun mit m.
es ist auch folgendes:
es ist nämlich auch dieses hölderlinsche, woyzecsche, lenzsche, weiße nächte- und nausea-mäßige, was mir so an ihm gefällt.
mein Vergangenheits-ich hätte nie gedacht, dass es jemals zu einem Treffen kommt.
das kann ich in meinem Tagebuch nachlesen.

mein Tagebuch liest sich wie ein richtig schlechter scherz.
was ich glaube ich mal bringe: mein Tagebuch anonym als Hausarbeit abgeben.
Hahaha.

oh my

was ist nur passiert?

ich bin aufgewacht und alles war fremd

image

öh,ja.
autsch. die bizarre love triangle ist natürlich zum absoluten chaos mutiert.
jetzt bin ich nicht mehr so wuschig. nur noch verletzt und überreizt und verängstigt.
oh mein Gott, wie ich doch noch so freudig “es ist ja alles so spannend!“ ins unglück gerannt bin!
you  already know how this will end

ich war dann am meer, ganz allein.
es war zwangsurlaub. tat weh.
tat letztendlich wirklich unheimlich gut.
zurück in berlin gefällt mir tatsächlich berlin nicht mehr. FUCK.
ich habe plötzlich den smog gerochen.
verdammt verdammt.
(ich dachte, mir bleibt ein weiterer umzug erspart.)

ach

ach ist immernoch eins meiner lieblingswörter.

ach, das blatt hat sich ein bisschen gewendet.
ach, es ist grad nicht mehr so schlimm. ein anderer junge hat mich von dem psychose-jungen abgelenkt. der andere junge ist ein arschloch-junge. (vorhin habe ich ‚arschkoch‘ geschrieben) das macht aber nichts, obwohl ich nach dem kuscheln auch kurz in den arschloch-jungen verliebt war. dann aber habe ich all meinen mut zusammengenommen und dem psychose-jungen geschrieben ‚hey spatzilein, sage mal ___________ hast du vielleicht einmal lust, dich zu treffen?‘ und der psychose-junge mit seiner verworrenen sprache schrieb zurück ‚ja, ich hätte schon lust einmal bei einer lesung dabei zu gehen‘.
das hat mich sehr gefreut. er antwortete viel schneller als sonst. viiiiiiel schneller. keine ahnung, wie es nun weitergeht, ob es weitergeht, ob irgendetwas dabei rauskommt, ob wir überhaupt irgendeine lesung finden. ich hab keinen bock zu suchen. kein internet zuhause. haha. ich will gar keine lesung. ICH WILL DOCH NUR IHN.
diese ferien waren krass.
ich habe hart procrastiniert, ich habe hart viel zu wenigen flüchtlingen geholfen, ich habe aber einen heidenspaß gehabt, den ich sonst nie habe und ich war überkrass mutig yey yey yey yey

hitze

jedes wort, das ich lese, tut weh.
warum, weiß ich nicht.
lyrik tut am meisten weh. reflexionen über lyrik tun fast ebenso weh.
ich glaube, ich bin an was gutem dran.

privat lese ich, was mein herzblatt liest.
les bienveillentes. auch herzzerreißend, selbstverständlich.
außerdem „das einsame kind“: über deprivation und heimkinder in den 70ern/80ern.
alles nicht so aufmunternd.
gestern habe ich mich mit jemandem unterhalten, der auf meinem balkon war.
sein ur- oder ururgroßvater oder so war wehrmachtsgeneral.
auf den ist er sehr stolz.

was soll man davon halten? ich habe mich mit ihm angelegt, war aber früher oder später
argumentativ unterlegen. er sagte „es war krieg. er hat für das vaterland gekämpft“.
ich sage „vaterland. mit dem wort kann ich nichts anfangen“.
er sagte auch zu dem seit-gestern-ex-meiner-mitbewohnerin „be a man!“.
auch da sage ich „bei be a man kriege ich das kotzen“.

mein herzblatt ist verschollen.
mein herzblatt is always talking to himself.
autismus, asperger, schizoprenie? man weiß es nicht.

ich bin furchtbar, furchtbar traurig.
es sagt erschreckend viel über mich aus, dass ich mich erschreckend schnell in so jemanden verliebe, ohne überhaupt irgendetwas über ihn zu wissen.

fuck fuck.

hey, hi.

i got back to writing. finally. missed it too much.
i really didnt know why i hadnt any ambition
to write. last week it automatically started again – diary entries, handwritten.

in the aftermath i was able to figure out the reason:
im in love.

this is no fun for me at all.
im terribly stressed out.

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im working on an essay about modern poetry, particularly on an imitation of hölderlin/celan.
i finally found some useful references about it so that now its starting to be real big fun.

if i only would be able to stay focused of course…

tü tü tü tü tü tüüüüüüü

burned the 23th Feb horoscope book i bought for 
my mum about 2 years ago.
it’s been much less sentimental i feared it to be.
i consulted my roommate beforehand and we
celebrated a pretty major combustion.

context: i lost contact to my genitorix
in the aftermath of a subtle strife about
2 years ago likewise.
the idea of burning the book remained in the
back of my mind.

(more background)

you must try some of my purple berries

ach, irgendwie gefällt mir das hier nicht.

es war mal wieder alles höchst schrecklich in letzter zeit.
existenzängste⇑
super-stress [anträge, jobsuche, geldmangel]

meinen zustand habe ich nicht beachtet.
ich habe nur überlebt. aber erfolgreich.
im moment finde ich das gut.
ich bin ein bisschen stolz und habe lust, mir was zu gönnen.

überhaupt habe ich BOCK.

ich habe angefangen zu stricken und ich war shoppen.
ich habe mein fahrrad repariert.
alles ist mehr heile als vorher.

neuer vorsatz: ich möchte stylischer werden.
und ich möchte „life coach“ und lerntherapeutin werden.
hurrah.

manchmal jetzt
habe ich wieder so anflüge, die schmerzhaft
sind, aber wie kurz vor der heftigsten erleuchtung

Ich bin ein Kind des Todes.

mut kommt auf, geboren aus der lähmung der angst.
ich bin zurück in der nacht

Ich bin ein Kind des Todes.
Ich habe blonde Locken